Mystisches Erlebnis im Iglu-Dorf Zermatt

Geschrieben von Géraldine Pucken, Gastbeitrag Team Berg

Am 8. Dezember öffnet das Iglu-Dorf Zermatt seine Türen für die ersten Gäste. Eiskünstler sorgen dieses Jahr für eine wunderbar mystische Stimmung. Mit Geschäftsführer Aldo Balatti werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des imposanten Baus.

Bereits Mitte November wurde mit dem Bau des Iglu-Dorfes begonnen. Seither ist ein Team von rund 12 Leuten am Werk. Wird Aldo Balatti gefragt, ob er kurz erklären kann, wie so ein Iglu-Dorf entsteht, dann sagt er:

Grosse Ballone aufblasen, Schnee darauf schieben, Ballone rausnehmen und fertig ist das Grundgerüst fürs Iglu.”

Das tönt einfach, doch man muss wissen, dass es da um rund 1000 Tonnen Schnee geht und die Iglu-Wände zwei Meter dick sind. Vom Innenausbau ganz zu schweigen. Tagelang sind Eis- und Schneekünstler im Iglu Dorf am Werk, um die verschiedenen Räume – von der Bar übers Restaurant bis zu den Schlafiglus – kunstvoll zu verzieren. Dieses Jahr lautet das Thema “Mythologie. “Wir werden die Gäste mit imposanten nordischen Gottheiten überraschen”, verrät Aldo Balatti, “und entsprechende mystische Verzierungen, die sich durch alle Räume ziehen.”

Innenraum, Thema Mythologie, Iglu Ingenieur


Abenteuerlustig, offen für Neues und jung geblieben

Apropos Gäste – gibt es in den Augen des Geschäftsführers typische Iglu-Gäste? “Für mich sind das Menschen, die abenteuerlustig, offen für Neues und jung geblieben sind. Und natürlich all die Paare, die kommen, weil es sehr romantisch ist, im Iglu zu übernachten.”

Aber nicht nur das Kunstthema ist dieses Jahr neu. Auch der ganze Grundriss wurde im Iglu-Dorf angepasst und die Türen zu den Schlafiglus sind nun – wie in einem “richtigen” Hotel – aus Holz. Das garantiert noch mehr Privatsphäre. Neu können übrigens auch Tagesgäste das Iglu-Dorf besichtigen, und zwar inklusive Schlaf-Iglus. So können sie sich ein Bild machen, ob sie vielleicht auch mal hier übernachten möchten.

Auch Familien ohne Bergerfahrung sind willkommen

Und wie steht es mit der Familienfreundlichkeit des Iglu-Dorfes? Wie alt sollten die Kinder sein, die hier übernachten? “Das Iglu  ist sehr familienfreundlich, dem Alter sind weder nach unten noch nach oben Grenzen gesetzt”, erklärt Aldo Balatti, “für Kinder sage ich immer, dass es ein wenig von der Bergerfahrung der einzelnen Familie abhängt. Und sobald die Kinder etwas älter sind, passt das Iglu-Dorf auch für Familien ohne Bergerfahrung. Wir haben sogar extra Familienzimmer, die Platz für bis zu vier Personen bieten. Und natürlich Standard Iglus für bis zu sechs Personen.”

Gibt es Gäste, die fragen, ob der Iglu-Bau zu jeder Zeit sicher ist? “Das gibt es”, sagt der Geschäftsführer, “doch wir können solche Ängste sofort zerstreuen. Denn die Ballone, die wir als Grundgerüst verwenden, wurden von Ingenieuren speziell für den Iglu-Bau in einer Kuppelform konstruiert, die schon von den Römern als besonders stabile Bauform verwendet wurde.”

Eine Nacht im Iglu-Dorf – da bleiben keine Wünsche offen

Und was beeindruckt die Gäste an einer Nacht im Iglu-Dorf ganz besonders? Aldo Balatti: “Das  Erlebnis von A bis Z. Wer eine Nacht im Iglu bucht, erhält ein Gesamtpaket mit persönlichem Iglu-Guide und Genuss – vom gemütlichen Fondue-Plausch bis zum entspannenden Whirlpool. Was natürlich immer wieder besonders beeindruckt: Die super schöne Aussicht, der Sternenhimmel bei Nacht und das Bad im Whirlpool mit atemberaubendem Blick aufs Matterhorn. Da bleiben keine Wünsche offen!”

 

Offizielle Eröffnung des gesamten Iglu-Dorfes ist am 24. Dezember 2017. Für weitere Informationen: Iglu-Dorf

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