Mitten in der Wildnis im Iglu-Dorf Zermatt

Ausblick von Iglu auf Matterhorn
© Iglu-Dorf
Der neue Geschäftsführer des Iglu-Dorfes Daniel Wunderlin war eine Woche, alleine in der Wildnis Alaskas ausgesetzt. Er liebt das Abenteuer auch bei seinem neuen Job und das spürt man auch im Iglu-Dorf.

Vom Skilehrer zum Abenteurer und nun zum Iglu-Geschäftsführer

Seit neustem hält Daniel Wunderlin alle Fäden im Iglu-Dorf Zermatt in der Hand. Bereits vor zehn Jahren verschlug es ihn als Skilehrer vom Aargau ins Wallis. Hier traf ihn Amors Pfeil mitten ins Herz. Er lernte seine Frau kennen. Seit dem ist das beeindruckende Alpenpanorama von Zermatt nicht mehr aus seinem Leben weg zu denken. Im Iglu-Dorf startete Daniel zuerst als Iglu-Guide, half dann beim Iglu-Bau und war sogar Teil des Weltrekord-Teams. Denn 2016 entstand auf Rotenboden in rund 2000 Stunden aus 1387 Schneeblöcken das grösste Iglu der Welt. Nun heisst es für Daniel, das gesamte Schneehotel zu managen. Zum Glück ist er bei dieser Aufgabe nicht ganz alleine. Ein Grossteil des alten Teams bleibt dem Iglus treu.

“Das wird auf jeden Fall ein spannender Winter für mich und alle Gäste,”

lacht Dänu und freut sich auf die ersten Besucher.

Das Iglu-Motto diesen Winter: “Out in the Wild”

In seiner Freizeit liebt Daniel das Abenteuer. So liess er sich zum Beispiel im letzten Sommer für einen einwöchigen Trip alleine mitten in der Wildnis Alaskas aussetzten. Ausgestattet mit nur einem 20 kg Rucksack, Essen, einer Fischerroute und einem Packraft. Bei einem Packraft handelt es sich um ein 2,5 Kilo leichtes Kanu, mit dem Flüsse und kleinere Seen überquert werden können. Genau in dieser Zeit entstand nun auch das neue Kunstthema. Weil Daniel auf seinem Trip nicht erreichbar war, wurde einfach aus dem Schicksal eine Tugend gemacht und kurzerhand das Motto “Out in the Wild” gewählt. Sehr zur Freude aller Iglu-Gäste, die nun nicht nach Alaska reisen müssen, um sich mitten in der Wildnis wiederzufinden. Und zum Glück für Klein und Gross, denn Schneebären sind nicht gefährlich und können auch nicht beissen.

Fische in den Iglu-Dorf Gängen

Das gesamte Iglu-Dorf wird nun in eine tierreiche Wildnis von Alaska verwandelt. Da stolzieren nicht nur wunderschön geformte Schneebären an den Iglu-Wänden entlang, auch der eine oder andere Eisfisch wird durch die Iglu-Gänge schwimmen. Vom Gruppen-Iglus über Familien-Iglus bis zu Romantik-Iglus können die Gäste aus unterschiedlichen Übernachtungskategorien wählen.

Für die ganz exklusive Iglu-Nacht wird sogar eine Suite mit privatem Whirlpool gebaut und einem Schneefenster mit atemberaubendem Blick auf das Matterhorn. Auch an der Tagesbar wird man sich  ein bisschen wie in Alaska fühlen.

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