Zermatter Folkloresommer

Erlebnisbericht des Alphorntrios “vibrazioni arcaiche”

Wir wohnen in drei verschiedenen Landesteilen der Schweiz, wir arbeiten in unterschiedlichen Berufen und wir sprechen zusammen fünf verschiedene Sprachen.

Was uns verbindet ist die Musik, die Liebe zu archaischen und urtümlichen Klängen.

Vom 14. bis 21. Juli 2018 hatte unser Alphorntriodie Gelegenheit am Folkloresommer Zermatt mitzumachen und wir haben uns mit unseren ganzen Ressourcen eingegeben. Am 21. Juli deponierten wir dann den Rapport im Tourismusbüro. Er gibt Auskunft darüber, wann und wo wir gespielt haben. Was darin aber nicht enthalten ist, sind die vielen Begegnungen und Erlebnisse, die wir mit Ihren Gästen aus aller Welt hatten.

Zuschauer auf dem Riffelberg
© Alphorntrios “vibrazioni arcaiche

Wann immer wir in Tracht und unseren Hörner erschienen, waren wir umringt von interessierten und neugierigen Touristen. Sie hörten uns zu und sie stellten viele Fragen. Wir drei lieben nebst Alphorn die Kommunikation und so war es für uns eine wahre Freude, den Gästen etwas über die Naturklänge, das Alphorn und dessen Geschichte zu erzählen. Wir sind grob geschätzt wohl 900 Mal fotografiert worden.

Wir könnten nun ganz viele Erlebnisse schildern, doch besonders erwähnen möchten wir Folgendes:

❤ Wir haben Martha von der Alpenrose kennen gelernt. Sie hat uns ihr ganz besonderes Alphorn gezeigt, ein wahres Meisterwerk eines bekannten Alphornbauers. Leider spielt sie selber nicht, lässt aber ihre Gäste damit blasen probieren.

❤ Am Sonntag begegneten wir den Trachtenfrauen. Sie kamen gerade aus der Messe und dem obligaten Apero.

❤ Ein portugiesischer Gast hat uns gemalt, statt fotografiert.

❤ Besonders berührend war die gehörlose Frau aus Deutschland. Sie stand zwischen uns und hat während des Spielens unsere Hörner anfassen können. Sie war so glücklich, weil sie die Schwingungen gespürt hat.

❤ Der Nachmittag im Altersheim bleibt unvergesslich. Nebst Alphorn spielen, haben wir mit den Leuten auch noch gesungen.

❤ Ruhig und schon fast besinnlich war die Stimmung, wenn wir nach dem Nachtessen vor unserm Hotel nochmals spielten. Die Gäste hatten Musse und nach jedem Stück warteten die Zuhörenden fast andächtig darauf, was nun als nächstes kommt.

Fazit

Diese Woche war intensiv, geladen mit Emotionen und wir geben es zu, auch recht anstrengend.

Mit dem Horn durchs Dorf spazieren, auf alle diese tollen Berge rauf und runter, immer wieder spielen, angesprochen werden, kommunizieren, für Fotos posieren, Leute für Fotos in die Mitte nehmen, das macht Spass und ist zugleich, man glaubt es kaum – Knochenarbeit.

Falls wir nächstes Jahr wieder kommen dürfen, glauben Sie uns, wir würden uns wieder mit unsere ganzen Passion und Energie eingeben!

Wir haben es sehr genossen.

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