Meine 5 Geheimtipps für Biker in Zermatt

Früh morgens ist es am Schönsten © Jasmin Marti
Du freust dich auch schon auf das Biken in Zermatt? Ich auch! Und hier verrate ich dir meine persönlichen Bike-Highlights für den Sommer.

Ich bin seit Ende 2017 als Produkt Marketing Manager Bike bei Zermatt Tourismus tätig. Mein dritter Sommer steht jetzt vor der Tür und ich habe in den letzten zwei Jahren die Destination und ihre versteckten Ecken ziemlich gut kennengelernt, so dass ich euch Leser jetzt meine fünf “Must do’s” für diesen Sommer vorstellen kann:

1. Sunrise Bike Ride

Früh aufstehen ist nicht immer leicht, auch für mich nicht. Aber ich verspreche euch, dieses Mal lohnt es sich! Denn früh morgens, wenn noch fast niemand unterwegs ist, ist die Stimmung in den Bergen unvergleichlich.

Deshalb mein Tipp: Wecker stellen, sich warm anziehen und los geht’s. Ich empfehle zur Sunnegga hoch zu fahren, denn von dort aus hat man den perfekten Blick aufs Matterhorn, welches von der aufgehenden Sonne so richtig schön angestrahlt wird. Genug Fotos gemacht? Dann geht’s los zurück ins Dorf. Welchen Trail wählst du?

Hier noch ein Beweisfoto von mir. Ich bin wirklich so früh aufgestanden. Es lohnt sich echt.

Morgens um 6.30 Uhr auf der Sunnegga © Jasmin Marti

2. ALLE drei Berge bieten etwas

Wer kennt es nicht? Wenn einem ein Ort gefällt, dann ist es manchmal schwierig davon loszukommen und etwas Neues auszuprobieren. Ist auch bei mir so. Ich habe einen absoluten Lieblingstrail in Zermatt und ich versuche immer diesen irgendwie in meine Route einzubauen. Das bringt aber auch mit sich, dass ich fast immer auf demselben Berg am Biken bin und nur sehr selten das Gebiet wechsle. Shame on me, ich weiss.
Damit es dir nicht gleich ergeht, empfehle ich dir den Bikepass zu holen und dann die Tage voll auszukosten. Sprich: morgens um 8:30 Uhr stehst du bereit an der Talstation.
Challenge: keinen Trail zweimal fahren und spätestens nach dem Mittag den Berg wechseln. Restaurants hat es auf allen drei Bergen sehr gute, da kommt keiner zu kurz.

Extra Geheimtipp: Warum nicht einmal einen zusätzlichen Snack in den Rucksack packen, sich ein schönes Plätzchen für das “Z’nacht” suchen und dann für einen Moment das Panorama geniessen. Wenn man damit fertig ist, sind die meisten anderen Leute schon alle im Dorf und du bist dann noch der Einzige auf dem Berg. Sounds like fun, right?! 😉

Bike
Abends ist es auf dem Gornergrat am Schönsten. © Jasmin Marti

3. Fahrt Flow-Trail (Sunnegga-Trail)

“Nicht schon wieder ein Flowtrail», denkst du dir gerade? Ich weiss, die Meinungen über Flowtrails gehen weit auseinander. Auch wenn du alles an ihnen scheisse findest, es gibt etwas, das musst du gut finden: Genau! Auf diesen Trails kannst du so richtig runterbolzen!! Keine Wanderer weit und breit. Und weil die anderen Biker auch so richtig runterbolzen, bist du sowieso allein auf dem Trail. Im allerschlimmsten Fall fährst du die Flowtrails hier in Zermatt nur einmal, aber ich wette mit dir, dass du am Schluss des Trails ein Lachen im Gesicht hast.

4. Übernachtung in einer Berghütte

Wer zu faul ist, um 5 Uhr in der Früh zur Sunnegga Station zu gehen, um den Sunrise Bike Ride zu machen, dem empfehle ich in einer Berghütte zu übernachten.

Für Biker eignen sich vor allem die Schönbielhütte, Hotel Schwarzsee, Fluhalp und die Täschhütte (oder so). Auch das habe ich schon gemacht und ich bin der Meinung, dass es einer Meiner Sommer Highlights vom Jahr 2018 ist. Stell dir vor; nach einem coolen Biketag sitzt mit einem Bier auf der Terrasse der Berghütte und vor dir ist dieses einmalige Bergpanorama im Abendlicht. Schöner geht’s fast nicht.

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Leider sieht man hier das Bier nicht 😉 © Jasmin Marti

Nach dem leckeren Abendessen empfiehlt sich übrigens nochmals einen Blick gen Himmel. Denn der Sternenhimmel bringt jeden zum Staunen.
Wen das nicht interessiert lässt sich ins Bett fallen und träumt bestimmt schon bald vom nächsten Biketag. 😉

Am nächsten Morgen wirst du wahrscheinlich schon ziemlich früh erwachen, denn die Bergsteiger stehen bestimmt vor dir auf und sobald du einen Blick aus dem Fenster wirfst, kannst auch du nicht mehr schlafen. Denn: ein neuer Tag voller Biketrails liegt vor dir. Und dann dieses Panorama… Da macht niemand nochmals die Augen zu

5. E-Bike Taste Tour

Wenn du Zermatt ein bisschen kennst, dann weisst du: Kein Weg führt an den guten Bergrestaurants vorbei. Mein Problem ist einfach meistens, dass ich in einem Restaurant esse und that’s it. Leider kenne ich auch nach zweieinhalb Jahren nicht alle Restaurants. Denn auch hier ist es wieder so, dass man seine Favoriten hat und diesen Orten dann treu bleibt. Experimente liegen leider nicht so oft drin (#shameonme).

Wenn es dir ähnlich geht, aber du an einem Tag einmal mehrere Restaurants kennenlernen möchtest, habe ich den perfekten Tipp für dich! Die E-Bike Taste Tour.
Wie es der Name schon sagt, begibst du dich mit dem E-Bike auf eine kulinarische Tour. Auf der Tour werden 3 (Berg-) Restaurants angefahren und überall gibt es etwas Leckeres zu essen. Es gibt zwei verschiedene Touren, die eine ist etwas einfacher als die andere. Aber wenn du nicht das allererste Mal auf dem (E-)Bike sitzt, kommst du auf beiden Touren super klar.

Mehr Informationen dazu findest du hier.

Also, was meinst du zu meinen Geheimtipps? Ist da etwas für dich dabei? Ich wäre schockiert, wenn nicht! 😧

Möchtest du weitere Tipps bekommen? Dann gibt es für dich drei Möglichkeiten an diese zu kommen:

  1. Melde dich hier für unseren Bike Newsletter an. Dieser wird übrigens auch von mir geschrieben. Wenn du also diesen Blog einigermassen gut fandest, dann ist der Newsletter bestimmt auch etwas für dich.
  2. In unserer ‘geheimen’ Facebookgruppe “Matterhorn Trail Hunters” gibt es auch immer mal wieder ein paar Insidertipps. Du willst die nicht verpassen? Dann werde schnell Mitglied (auch diese Gruppe wird übrigens von mir mit Content gefüttert). 😉
  3. Uns ist klar, dass es verschieden Bike-Typen gibt. Damit keiner dieser Typen zu kurz kommt, haben wir vier perfekte Biketage in Zermatt zusammengestellt. Schau doch einmal rein.

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